"Die Rhoischnooke" 1960 e.V.

Karnevalverein Germersheim

Termine

Unsere Ehrensenatoren


Helmut Paeglow (Präsident)

Andreas Abele, Dr. Fritz Brechtel, Kurt Burger, Hans Gruber,

Manfred Gehrlein, Dieter Hänlein, Benno Heiter, Herwig Himmler, Günther Immig,

Herbert Martin, Gert Müller, Gottfried Nisslmüller, Gerhard Peleikis, Christel Pomp,

Marcus Schaile, Robert Schneider, Alexandra Seessle, Werner Seessle, Josef Sefrin,

Rainer Simon, Otmar Stelzer, Gerhard Welauer

 

Ein ehrendes Andenken unseren verstorbenen Ehrensenatoren

Willi Alt, Ernst Boltz, Kurt Fischer, Kurt Herzog, Siegfried Jantzer, 

Richard Moock, Kurt Pfadt,  Ludwig Roth, Robert Ruprecht

Erich SchardtJoachim Stöckle, Georg Weiss, Heinrich Walther

Es ist wieder soweit!!!

Ausflug und Grillfest bei den Rhoischnooke!!

Freunde und Mitglieder sind herzlich eingeladen am Samstag, 12. Juli 2014 mit uns einen erlebnisreichen und kurzweiligen Tag mit anschließendem Grillfest zu verbringen.

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Motto 2010/11
 
"Die Schnook braucht weder Hanf noch Gras,
liewer e volles Schobbe
glas.
2011 ist es soweit, ist wieder Flower-Power-Zeit"
 
 
Motto 2009/10
 
"Germerscher Fasnacht im Wandel der Zeit -
- die Rhoischnook ist für die Zukunft bereit"
 
 
 Motto 2008/09
 
 "Seit mehr als 150 Jahren Soldaten in der Festung waren
2008 wars dann vorbei, die Festung ist soldatenfrei"
 
 
Motto 2007/08
 
 "Die Wirtschaft boomt zum Glück sehr schnell auch das Container Terminal.

Drum lieber Scheich besuch uns wieder und bring Moneten mit

Gruß Dieter"

 

Motto 2006/07

 

 "Es gibt nichts schöneres auf der Welt,

als Fasenacht im Zirkuszelt!"

 

Motto 2005/06

 "Dem Schnookenarr dem ist nix lieber, Deutschland ist im Fußballfieber!

 
 
 
Motto 2004/05

Der Schnookenarr gibt keine Ruh,
er sucht den Schuh des Manitou...

 

wird fortgesetzt (ä bissl was hämmer noch)...

Die Chronik


Von Ingo Schneider, Elferratspräsident

Am 1. Oktober 1960 lud der damalige Beigeordnete und Kulturreferent Hans Keller zur Gründungs-versammlung in der Gaststätte „Bayerischer Hof“ ein.
Nachdem ein erster Versuch im Jahr zuvor gescheitert war, wurde nun der Karnevalverein Germersheim (KVG) gegründet.

Als Gründungsmitglieder sind eingetragen:

Ernst Benkesser
Otto Bergmeier
Ernst Bolz 
Anton Buttweiler
Fritz Dechange
Hans Deny
Josef Gebele 
Kurt Herzog    
Hans Hoffmann
Erich Holtz     
Siegfried Jantzer   
Erich John 
Peter Julien

Annemarie Keller
Hans Keller    
Willi Klee
Josef Klein      
Herbert Martin    
Karl Mathes 
Erwin Mendel   
Richard Moock  
Liselotte Müller 
Werner Negele    
Heinz Oppermann
Werner Rabenstein
Robert Ruprecht

Bruno Sauer
Erich Schardt
Rudolf Schmitt 
Otto Schutt
Aegidius Steiner
Karl-Heinz Theiss
Willi Traxel
Otto Umlauff
Heinrich Walther
Heinz Winter

1. Vorsitzender wurde Robert Ruprecht und zu seinem Vertreter wurde Johannes Wolf gewählt. Zum geschäftsführenden Vorstand gehörten weiterhin Heinrich Müller als Kassenwart und Bruno Sauer als Schriftführer. Johannes Wolf verlies schon kurz darauf aus beruflichen Gründen Germersheim und sein Nachfolger wurde Aegidius Steiner.

Was ist ein Karnevalverein ohne Elferrat?  Natürlich nichts – daher wurde auch gleich ein solcher gegründet, dessen erster Präsident Willi Klee wurde. Vizepäsident wurde Hans Keller.

Dem Elferrat gehörten weiter an:

Otto Bergmeier     
Ernst Bolz        
Toni Buttweiler

Hans Deny      
Josef Gebele    
Kurt Herzog  

Heinz Oppermann 
Rudolf Schmitt
Aegidius Steiner

Am 11.11.1960 war der erste öffentliche Auftritt zur Kampagneeröffnung im Café Müller und die Vorbereitungen auf die erste große Prunksitzung lief auf vollen Touren.

Am 22.01.1961 war es dann soweit. Unter dem Motto „ LIEWER JETZT E BISSEL NÄRSCH, ALS Ä JOHR LANG IWWERZWERCH“ fand dann die erste große Prunksitzung in der erst zwei Jahre zuvor erbauten Stadthalle statt. Unterstützt wurden die vereinseigenen Aktiven vom Gardekorps „Rot-Weiß“ Speyer, sowie von den Karnevalsgesellschaften Rülzheim, Bellheim und Philippsburg in Form von Büttenreden und Tanzdarbietungen.


Bühnenbild 1961

Am 10. November 1961 wurde der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Landau eingetragen und hieß nun „Karnevalverein 1960 e. V. Germersheim“. Im gleichen Jahr trat man der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine bei und wurde somit auch in den Bund Deutscher Karneval mit Sitz in Köln aufgenommen. Die Jahre direkt nach der Gründung des Vereins waren geprägt von intensivem Austausch mit befreundeten Karnevalvereinen, was dann in den späteren Jahren leider wieder vernachlässigt wurde. Es wurden Kontakte gepflegt zu Speyer, Landau, Bellheim, Rülzheim, Wörth, Kandel, Edenkoben, Reilingen, Brühl, Ludwigshafen, Heidelberg, Karlsruhe, Neuenburg und nicht zuletzt „Blau-Weiß“ Wiesloch, unserem Patenverein innerhalb des Verbandes. Auch innerhalb des Verbandes war der KVG aktiv. 1974 und 1976 organisierte der Verein die Frühjahrstagungen mit Empfängen im Rathaus und 1976 richtete er die Gemeinschaftsprunksitzung der Vorderpfälzer Karnevalvereine in der Stadthalle aus.

Seit dem Jahr 1964 gibt es den Jahresorden als Motivorden mit historischen, aber auch aktuellen Motiven unserer Heimatstadt. Neben dem Jahresorden wurde die „Goldene Schnake“ kreiert. Die „Goldene Schnake“ ist die höchste Auszeichnung, die der Verein an seinen Mitglieder verleiht. Nach den Verleihungsrichtlinien erhält der/die den Orden, der/die sich in außerordentlichen Maßen um den Verein verdient gemacht hat.

1962 war das Geburtsjahr des Gardetanzes in Germersheim. In diesem Jahr wurden je 12 gebrauchte Uniformen für eine weibliche und eine männliche Garde vom Gardekorps „Rot-Weiß“ Speyer erworben. Schon damals wurde offensichtlich, dass Jugendarbeit auch viel Geld kostet, denn die Beschaffung der Uniformen verschlang nahezu zwei Drittel des damaligen Vereinsvermögens. In den späteren Jahren aber konnte man sich auch neue Uniformen leisten und es kamen noch eine Kinder- und eine Juniorengarde hinzu. Die männliche und die weibliche Garde „fusionierten“ zur Gemischten Garde, die sich 1996 den Namen „FESTUNGSGARDE“ gab. Diese Festungsgarde nahm dann auch an Tanzturnieren teil und ertanzte sich sieben mal den Titel des Vizepfalzmeisters und sogar ein mal den Pfalzmeister. Für die ganz Kleinen wurde noch die „Bambinigarde“ gegründet. Mittlerweile gibt es noch zusätzlich drei fest bestehende Schautanzformationen, die "Kids Mix", die „Golden Girls“ und „Fun Attack“.

Gegen Ende der 60er Jahre kam es zum ersten großen Umbruch in der Vereinsgeschichte. Die Ältesten hatten das 60. Lebensjahr überschritten und zogen sich aus dem Kreis der Akriven zurück. Aegidius Steiner übernahm von Willi Klee das Amt des Elferrats- und Sitzungspräsident (damals noch in Personalunion) und kurz darauf von Hans Keller den Vereinsvorsitz. Mitte der 70er Jahre übernahmen dann Walter Wilhelm das Amt des Elferrats- und Sitzungspräsidenten und Helmut Fischer wurde 1. Vorsitzender. Nach weiteren 8 Jahren wurde Wolfgang Schutt 1. Vorsitzender.

Ein zweiter großer Umbruch begann 1989. Zu dieser Zeit übernahm Ingo Schneider den Vereinsvorsitz, Wolfgang Schutt wurde 2. Vorsitzender und Sitzungspräsident, Elferratspräsident wurde Otmar Stelzer. Der Vorstand verjüngte sich deutlich und versuchte, neue Ideen umzusetzen. Erste Erfolge der Jugendarbeit zeigten sich darin, dass erstmals einige der Vorstands- und Elferratsmitglieder aus den Garden entwachsen waren. Es wurden neue Wege beschritten und der Verein musste umorganisiert werden. Mittlerweile ist die Mitgliederzahl auf ca. 350 Mitglieder angestiegen und es gilt 9 Tanzgruppen mit insgesamt weit über 100 Kindern und Jugendlichen zu „verwalten“. Bei derzeit 9 Großveranstaltungen ist es unmöglich, „blauäugig“ an die Sache heranzugehen. Es muss alles genauestens organisiert werden und eine professionelle Budget-Planung ist notwendig.


Der Elferrat 1989

Bei so vielen Gruppierungen reichten die Trainings- und Übungsmöglichkeiten natürlich längst nicht mehr aus. Um nun aber mehr zu bekommen, war es notwendig, dem Deutschen Sportbund beizutreten. Dies bedeutete zum Einen eine Bezuschussung der Trainer und zum Anderen aber auch Vorteile in der Hallenbelegung durch die Stadt- und Kreisverwaltung. Nachteil war, dass aufgrund der Vorgaben des Sportbundes der Jahresbeitrag unserer Mitglieder erstmals seit Vereinsgründung erhöht werden musste, dieser aber bis zum heutigen Tag (Ende 2009) immer noch stabil ist und auch weiterhin sein wird.

Die über die Jahre hin eingeschlafenen Kontakte zu befreundeten Karnevalvereinen wieder zum Leben zu erwecken war ein weiteres Ziel, das sich die neue Vorstandschaft auf die Fahnen geschrieben hatte. Nach nunmehr 11 Jahren gab es nun wieder einen intensiven Austausch mit anderen Karnevalvereinen, was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass zu unseren Ordensfesten und Prunksitzungen viele Abordnungen zu Gast sind.

Was geschah noch von 1989 bis 2005?

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1990 war die erste Prunksitzung in der neu erbauten Stadthalle.

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Das Ordensfest musste aufgrund steigender Anzahl der Gäste vom Bürgersaal in die Kreisaula, dann in die Tulla-Halle in Sondernheim und zuletzt seit 2 Jahren in die Stadthalle verlegt werden.

> Ein neuer Gardeorden in den Stufen Bronze (5 Jahre Gardetanz), Silber (8 Jahre) und Gold (11 Jahre) wurde kreiert.
> Die Bambinigarde wurde gegründet.
> Der Verein bekam die Gemeinnützigkeit zuerkannt.
> Der Namenszusatz „Die Rhoischnooke“ wurde in der Satzung verankert.
> Die Prämierung der Umzugsteilnehmer findet im Rahmen eines Ausklangs mit
Musikdarbietungen und Tanz statt.
> Das Erbsensuppenessen am Fastnachtsdienstag ist in die Stadthalle umgezogen.
> Der Altennachmittag wurde in eine Familienprunksitzung umgewandelt, um
Familien, die ihre Kinder am Abend nicht alleine lassen können, auch die
Gelegenheit zu geben, eine
Prunksitzung zu besuchen.
Die Senioren ab 70 haben immer noch freien Eintritt.
> Gerhard Welauer wurde Elferratspräsident und Stefan Amberger
Sitzungspräsident.
> Andreas Vogel übernahm 2001 den Vereinsvorsitz und Ingo Schneider wurde
2.Vorsitzender.
> Teilnahme bei allen bisherigen Festungsfesten, sowie schon seit vielen Jahren beim  Straßenfest
> Die neuen Medien gingen nicht spurlos an den Rhoischnooke vorüber. Unter
www.rhoischnooke.de ist der Verein im Internet präsent.
> Die Kindergarde wurde aufgrund vieler Anmeldungen um eine Zwischengruppe
erweitert.

 

 

Ein weiterer Umbruch vollzog sich im April und Mai 2005. Ingo Schneider wechselte in das Amt des Elferratspräsidenten und Christian Cambeis wurde bei den Neuwahlen als 2. Vorsitzender des Vereins gewählt. 1.Vorsitzender blieb Andreas Vogel und Stefan Amberger wurde als Sitzungspräsident bestätigt. Die Vorstandschaft veränderte sich nicht wesentlich. Gerhard Welauer stellte sich nicht mehr als Elferratspräsident zur Verfügung und weiter schieden Andrea Schmitt und Petra Schmitt aus persönlichen Gründen aus.  Neu in den Vorstand kamen Christian Gumbrecht, Hans Koch und Michael Zimmer.

Wie schnell sich alles ändern kann

Schon 2006 trat Andreas Vogel aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück und bei der Mitgliederversammlung mussten außerplanmäßig der 1. und der 2. Vorsitzende gewählt werden. Bis dahin übernahm Christian Cambeis als 2. Vorsitzender die Amtsgeschäfte. Bei der Jahreshauptversammlung wurden Christian Cambeis zum 1. und Günther Immig zum 2. Vorsitzenden gewählt. 2007, also im Jahr der planmäßigen Neuwahlen des Gesamtvorstandes, wurde Christian Cambeis im Amt bestätigt, ebenso der Kassenwart Helmut Paeglow. Neuer 2. Vorsitzender wurde Christian Streib. Neu in den geschäftsführenden Vorstand kam als Schriftführerin Daniela Bechler. Ingo Schneider wurde als Elferratspräsident wieder gewählt und Gerhard Welauer wurde neuer Sitzungspräsident. Als weitere Beisitzer vervollständigten Michael Butz, Rüdiger Stierheim, Michael Zimmer, Christian Petry und Andreas Renner den Vorstand.

Im Jahre 2007 wurde wieder eine gemischte Garde in der Festungsgarde ins Leben gerufen. Es war endlich wieder gelungen, junge Männer für den Gardetanzsport zu gewinnen. Dieser Schritt war überaus erfolgreich, schaffte man es doch, sich gleich im ersten Jahr des Bestehens für die Deutschen Meisterschaften im Gardetanz zu qualifizieren und dort einen achtbaren 9. Platz unter den Besten des deutschen Gardetanzsports zu erreichen.

Neue Wege gehen

Was konnte unternommen, was geändert werden, damit die Veranstaltungen noch attraktiver gestaltet werden konnten, um dem bei solchen fastnachtlichen Veranstaltungen allgemein steigenden Zuschauerschwund entgegen zu wirken? Die Gründe dafür liegen zum einem dem nicht geringen Anteil an der „Übersättigung“ durch das Fernsehen, wo es ganzjährig zahlreiche Comedy-Shows zu sehen gibt und wo während der Kampagne dutzende von Prunksitzungen aus dem gesamten Bundesgebiet übertragen werden.
Das Programm unserer Prunksitzungen schreibt sich in den Grundzügen eigentlich von selbst, da es aufgrund des Jugendschutzes unumgänglich ist, zuerst die Kinder und Jugendlichen auftreten zu lassen. Weiterhin müssen Aktive, die mehrere Auftritte haben, die Zeit haben, sich umzuziehen und zumindest ein paar Minuten der Erholung zu genießen. Also wurde mit Erfolg versucht, die Qualität der einzelnen Darbietungen zu verbessern. Zum Beispiel durch regelmäßige Treffs der Büttenredner, wo Neulinge von „alten Hasen“ Tipps und Tricks erhielten. Nach dem Motto „Lasst die Jugend ran!“ ist es den Rhoischnooke ein Anliegen, Jugendliche und junge Erwachsene in die Vereinsarbeit einzubinden, indem sie gehört werden, aber sich auch einbringen können durch Ideen oder Mitarbeit. Vielleicht ist das eine oder andere heutige Mitglied der Kindergarde schon morgen im Vorstand oder Elferrat. Um dem Verein Geld zu sparen, hat sich eine Nähgruppe gegründet. Hier werden sämtliche Gardeuniformen selbst genäht und instand gehalten. Trainerin und die Mutter einer Gardetänzerin nähten die Uniformen der Festungsgarde, alles Andere wird von der Nähgruppe hergestellt und betreut.

Musik liegt in der Luft

Nachdem sich nach vielen erfolgreichen Jahren die Gesangsgruppe aufgelöst hatte, entstand sozusagen ein „musikalisches Vakuum“. Was war zu tun? Im Sommer 2006 setzten sich Gerhard Welauer, Christian Cambeis und Ingo Schneider zusammen und gründeten die „Schorleband“. Außer ihnen sind noch Lisa Schneider und Stefan Bodnar dabei. Die „Schorleband“ macht „handgemachte“ Musik mit Schlagzeug, Keyboard, Gitarren und Gesang. Seit der Jubiläumskampagne 2009/2010 gibt es auch wieder eine Gesangsgruppe: "Xangsgrupp Reloaded"

Die Gruppierungen der Rhoischnooke (Stand 2009)

„Verwaltung“

Garden

Tanzgruppen

Musik

Vorstand

Elferrat

versch. Ausschüsse zur Organisation

 

Bambinigarde

Kindergarde

Juniorengarde

Festungsgarde
"weibliche Garde"

2 Tanzmariechen

Fun Attack

Schautanzgruppen

Mixeries

Golden Girls

Kids Mix

 

Schorleband

Gesangsgruppe

Weiterhin verfügt der Verein derzeit über 8 aktive Büttenredner/innen in allen Altersstufen.

 

Neu aufgestellt für die Jubiläumskampagne

Mit den Neuwahlen im Mai 2009 zeigt sich der Vorstand neu formiert. 1. Vorsitzender wurde Michael Butz, der viele Jahre als Bauminister im Vorstand war. Als 2. Vorsitzender wurde Rüdiger Stierheim gewählt, der auch schon lange dem Vorstand angehörte. Daniela Bechler wurde als Schriftführerin bestätigt und neuer Kassenwart wurde Peter Horn. Ingo Schneider wurde als Elferratspräsident bestätigt und neuer Sitzungspräsident wurde der bisherige 1. Vorsitzende Christian Cambeis. Als Beisitzer in verschiedenen Funktionen wurden Andreas Renner, Gerhard Welauer, Christian Petry, Hizir Yavuz und Christian Streib gewählt.

Getreu dem Motto „Alle Jubeljahr ein Prinzenpaar“ haben wir zum 50jährigen Bestehen des Vereins wieder ein Prinzenpaar. Neu ist, dass neben Prinzessin Isabell I. und Prinz Christian I. auch die Kinderprinzessin Alisia I. das närrische Volk regiert. Neu ist auch, dass zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, aber auch innerhalb des Verbandes Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine eine komplette Prinzenfamilie regiert.

 

Jahreshauptversammlung 23. April 2010

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Karnevalvereins „Die Rhoischnooke“ Germersheim am vergangenen Freitag war man sich einig: Die abgelaufene Jubiläumskampagne war eine sehr erfolgreiche Kampagne. Der 1. Vorsitzende Michael Butz stellte dies nochmals explizit in seinem Bericht fest. Besonders hervor gehoben wurden die Prunksitzungen und der Fastnachtsumzug, der erstmals an einem Samstag stattfand. Viele Neuerungen im Verlauf der vergangenen 5. Jahreszeit zeigten Erfolg und kamen beim geneigten Publikum gut an. Dies begann schon mit dem 11.11., der sich in neuem, bürgernäherem Gewand zeigte. Alle drei Prunksitzungen waren gut besucht und brachten auch durchweg positives Feedback der Besucher. Auch der Kindermaskenball wurde in neuem Ablauf sehr gut angenommen. Zeitweise dachte man gar daran, wegen des starken Andrangs, die Stadthalle vorübergehend zu schließen. Ein absolutes Highlight war auch der Fastnachtsumzug. Erstmals war es gelungen, mehr als 50 teilnehmende Gruppen und Wägen zu präsentieren. Auch die Outdoor-Party vor der Stadthalle war ein Knüller Nachdem er die einzelnen Veranstaltungen Revue passieren ließ, ging Michael Butz noch auf Vereinsinterna wie Mitgliederstatistik und verwaltungstechnische Fragen ein. Als nächste Großveranstaltungen kündigte der 1. Vorsitzende die Jubiläums-Gala zum Gründungstag des Vereins am 01.10.2010 und die gemeinsame Prunksitzung des Bezirkes Vorderpfalz der Badisch-Pfälzischen Karnevalvereine am 30.01.2011 in der Germersheimer Stadthalle an. Insbesondere bedankte sich Butz zum Abschluss seines Berichtes bei der Prinzenfamilie Isabell, Alisia und Christian Cambeis, die jederzeit den Verein, sowohl in Germersheim, als auch außerhalb, mehr als würdig vertreten hatten.

Weiter ging es mit dem Bericht des Kassenwartes Peter Horn, der auf gesunde finanzielle Verhältnisse verwies. Die Kassenprüfer Rainer Pfadt und Christian Briest bescheinigten eine korrekte Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, was dann auch einstimmig geschah. Zum Ende der Versammlung dankte Michael Butz noch Allen, die zum Erfolg beigetragen hatten, sei es vor, hinter oder auf der Bühne. Insbesondere bedankte er sich bei der Feuerwehr Germersheim, die die Rhoischnooke weit über ein „normales“ Maß unterstützte.

 

Rauschende Jubiläumsgala

Am 01.10.2010 feierte der Karnevalverein „Die Rhoischnooke“ Germersheim in der voll besetzten Stadthalle seinen 50. Geburtstag mit einer Jubiläumsgala. Der 1. Vorsitzende Michael Butz begrüßte viele hochrangige Politiker und Verbandsfunktionäre, die im Verlaufe des Abends ihre Verbundenheit zum Verein mit Grußworten ausdrückten. Gerhard Welauer erläuterte mit seiner Vereinschronik die Entwicklung in den hinter uns liegenden 50 Jahren. Erstmalig (wie kann es auch anders sein) wurden Vereinsmitglieder für 50jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Mit der Goldenen Schnake als Anstecker und den entsprechenden Urkunden wurden Lieselotte Weißmann, Christel Pomp, Herbert Martin und Ernst Pfaffmann ausgezeichnet. Der derzeitige Elferratspräsident Ingo Schneider wurde für sein seit über 30 Jahre andauerndes Engagement um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Nach einer Bildershow von den ersten Jahren bis zum heutigen Tag begann ein vielfältiges Programm, das den ganzen Abend kurzweilig gestaltete. Neben Tanzformationen aus den eigenen Reihen traten Gruppen des TSC Rülzheim und des BiCC Billigheim auf. Ein Highlight war der Auftritt der Ropeskipper der Turnerschaft Germersheim. Begeisterungsstürme löste Andreas Münch aus, der mit seiner Travestieshow das Publikum von den Stühlen riss. Einen musikalischen Bogen durch die letzten 50 Jahre der Fastnachtsmusik spannte die vereinseigene „Schorleband“. Mit der Einladung zu netten Gesprächen an der Bar ließen die Moderatoren eines gelungenen Abends, Christian Cambeis und Ingo Schneider, die Veranstaltung ausklingen.

 

Vorderpfälzer Fastnachtssitzung in Germersheim

Am 30. Januar 2011 stellte sich das „Who is Who“ der Vorderpfälzer Fastnacht und der Germersheimer Kommunalpolitik in der Stadthalle zu Germersheim zur Vorderpfälzer Fastnachtssitzung ein. Um14:11 ging es  los, in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Stadthalle wurde ein Feuerwerk der guten Laune abgebrannt. Viele Highlights von Vorderpfälzer Karnevalvereinen gaben sich ein Stelldichein. Unter der Leitung des Bezirksvorsitzenden Hans Müller und des Sitzungspräsidenten der Rhoischnooke Christian Cambeis wurde ein kurzweiliges und vielfältiges Programm geboten. Mit 5 Musikgruppen, 7 Tanzgruppen und 6 Büttenreden wurde für jeden Geschmack etwas geboten. Auch die Rhoischnooke durften drei Programmpunkte beisteuern. Gerhard Welauer und Ingo Schneider lösten als Hildegard und Beate mit ihrem Kaffeekränzchen wahre Lachsalven aus. Die Schorleband spielte ein Schlagermedley und als krönender Abschluss tanzte die Schautanzgruppe „The Mixeries“, die mit einem Bühnenfeuerwerk ins Finale überleitete.

 

Die Aktiven der Rhoischnooke leisteten mit dieser Veranstaltung eine riesige organisatorische Aufgabe. Es waren mehr als Einhundert Personen alleine während der Veranstaltung tätig, ohne die Vorbereitungen und den Abbau. Alle Anwesenden lobten die gute Organisation und Durchführung und es ist dem KVG einmal mehr gelungen, Germersheim weit über die Stadtgrenzen hinaus würdig zu vertreten. Besonders gelobt wurde die Betreuung der Gäste im Hintergrund vor und nach ihren Auftritten. Für nachfolgende Vereine, die die Vorderpfälzer Prunksitzung ausrichten, wurde die Messlatte ziemlich hoch gesetzt.

 

Jahreshauptversammlung und Neuwahlen am 19.05.2011

Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft am vergangenen Freitag des Karnevalsvereins Germersheim „Die Rhoischnooke“ 1960 e. V. war gut besucht. Der Vorsitzende Michael Butz eröffnete die Versammlung mit seinem Jahresbericht. Besonders wurde vom 1. Vorsitzenden die Organisation und Durchführung der gemeinsamen Prunksitzung des Bezirkes Vorderpfalz der Badisch-Pfälzischen Karnevalvereine am 30.01.2011 in der Germersheimer Stadthalle und die damit verbundene Leistungsbereitschaft der Rhoischnooke für die vielen Arbeitseinsätze gewürdigt. Aber auch der Fasnachtsumzug, der zum zweiten Mal an einem Samstag durchgeführt wurde, fand besondere Anerkennung. Nachdem der Vorsitzende auf die aktuelle Mitgliederentwicklung und die neuen Trainer- und Betreuerteams der Rhoischnooke einging, bedankte sich Butz bei allen Helferinnen und Helfer sowie den Freunden der Rhoischnooke für die geleistete Arbeit in der zurückliegenden Kampagne.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Kassenwart Peter Horn bei der Vorstellung des Kassenberichtes zuteil. Horn zeigte mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation eindrucksvoll auf, dass verschiedene Preissteigerungen, die dem Karnevalverein Germersheim auferlegt wurden, die Vereinskasse der Rhoischnooke zusätzlich belastet haben.  Die Kassenprüfer Rainer Pfadt und Christian Briest bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Christian Briest beantragte daraufhin die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig durch die Versammlung erfolgte.

Bei den Neuwahlen wurden neben dem 1. Vorsitzenden Michael Butz, auch der 2. Vorsitzende Rüdiger Stierheim, sowie der Kassenwart Peter Horn und die Schriftführerin Daniela Bechler in ihren Ämtern bestätigt. Die bisherigen Beisitzer Christian Streib und Hizir Yavuz haben auf eigenen Wunsch ihre Ämter im Vorstand niedergelegt. Neu als Beisitzer hinzugekommen sind Andreas Baus und Michael Schuhmacher. Weiterhin wurden Gerhard Welauer, Christian Petry und Andreas Renner in ihren Ämtern bestätigt. Der Elferratspräsident Ingo Schneider und der Sitzungspräsident Christian Cambeis wurden bereits am 03. Mai durch den Elferrat gewählt und vervollständigen den Vorstand der Rhoischnooke.

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 14.06.2013

Einmal mehr wurde der geschäftsführende Vorstand, neben dem 1. Vorsitzenden Michael Butz, der 2. Vorsitzende Rüdiger Stierheim, sowie der Kassenwart Peter Horn und die Schriftführerin Daniela Bechler bei den turnusmäßigen Neuwahlen am 14.06.2013 in ihren Ämtern bestätigt. Nachdem die Beisitzer Gerhard Welauer, Michael Schuhmacher und Andreas Baus auf eigenen Wunsch nicht mehr kandidierten, hat sich der aktuelle Vorstand leicht geändert. Neu als Beisitzer hinzugekommen sind Daniela Gschwind als "Personalministerin" und Sascha Kasper als "Bauminister". Christian Petry als "Wirtschaftsminister" und Andreas Renner als "Minister für Tänze" wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Vervollständigt wird der Vorstand der Rhoischnooke durch den Elferratspräsidenten Ingo Schneider und den Sitzungspräsidenten Christian Cambeis, die bereits am 23. April durch den Elferrat in ihren Ämtern bestätigt wurden.

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 22.05.2015

Am vergangenen Freitag fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft und umfangreichen Satzungsänderungen des Karnevalverein Germersheim „Die Rhoischnooke“ 1960 e. V. statt. Der 1. Vorsitzende Michael Butz eröffnete die Versammlung mit der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung zur Versammlung und deren Beschlussfähigkeit. Anschließend stellte Butz der Versammlung seinen Jahresbericht mit Rückblick der Jubiläumskampagne vor. Nachdem der Vorsitzende auf die aktuelle Mitgliederentwicklung und die neuen Trainer- und Betreuerteams der Rhoischnooke einging, bedankte sich Butz bei allen Helferinnen und Helfer sowie Freunden der Rhoischnooke für die geleistete Arbeit in der zurückliegenden Fasnachtskampagne. Sein besonderer Dank galt dem Prinzenpaar Tanja I. und Christian II. für ihr außergewöhnliches Engagement und die Repräsentation des Vereins in der Jubiläumskampagne.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Kassenwart Peter Horn bei der Vorstellung des Kassenberichtes zuteil. Horn stellte mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation die Kassenentwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres anschaulich dar. Die Kassenprüfer Rainer Pfadt und Christian Briest bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Rainer Pfadt beantragte daraufhin die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig durch die Versammlung erfolgte.

Bei den Neuwahlen wurde neben dem 1. Vorsitzenden Michael Butz, als 2. Vorsitzenden Christian Briest und die Kassenwartin Ina Körner sowie Claudia Olsiewicz als Schriftführerin gewählt. Als Beisitzer schließen sich dem geschäftsführenden Vorstand Tanja Gumbrecht, Daniela Gschwind, Rüdiger Stierheim und Dennis Maul an. Der Elferratspräsident Christian Gumbrecht und der Sitzungspräsident Peter Horn wurden bereits am 24. März durch den Elferrat gewählt und vervollständigen gemäß der Satzung den Vorstand der Rhoischnooke. Als Kassenprüfer wurden Alexandra Moser und Rainer Pfadt berufen.

Bereits bei der Einladung wurden die umfangreichen und notwendigen Satzungsänderungen den Mitgliedern inhaltlich vorgelegt. Die Abstimmung diesbezüglich erfolgte durch die Mitgliederversammlung einstimmig und tritt mit der Eintragung beim Amtsgericht in Landau in Kraft. Anschließend kann die „neue“ Satzung (Stand: Mai 2015) auf der Homepage eingesehen werden.

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 02. Juni 2017

Am Freitag, 02. Juni fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft des Karnevalverein Germersheim „Die Rhoischnooke“ 1960 e. V. statt. Der 1. Vorsitzende Michael Butz eröffnete die Versammlung mit der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung zur Versammlung und deren Beschlussfähigkeit. Anschließend stellte Butz der Versammlung seinen umfangreichen Jahresbericht vor. Nachdem der Vorsitzende auf die aktuelle Mitgliederentwicklung und die neuen Trainer- und Betreuerteams der Rhoischnooke einging, bedankte sich Butz bei allen Helferinnen und Helfer sowie Freunden der Rhoischnooke für die geleistete Arbeit in der zurückliegenden Fasnachtskampagne. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Kassenwartin Ina Körner bei der Vorstellung des Kassenberichtes zuteil. Körner stellte mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation die Kassenentwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres anschaulich dar. Der Kassenprüfer Rainer Pfadt bestätigte eine ordnungsgemäße Kassenführung. Pfadt beantragte daraufhin die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig durch die Versammlung erfolgte. Bei den Neuwahlen wurde neben dem 1. Vorsitzenden Michael Butz, als 2. Vorsitzende Susanne Gerber-Immig und die Kassenwartin Ina Körner sowie als Schriftführerin Regine Horn gewählt. Als Beisitzer schließen sich dem geschäftsführenden Vorstand Evi Ebel, Sabine Dück, Claudia Olsiewicz, Birgit Abramowski, Michael Schmidt, Patrick Tietz, Christian Petry, Rüdiger Stierheim und Christian Kerner an. Der Sitzungspräsident Peter Horn und der Elferratspräsident Andreas Baus wurden bereits am 27. April durch den Elferrat gewählt und vervollständigen gemäß der Satzung den Vorstand der Rhoischnooke als Beisitzer. Als Kassenprüfer wurden Alexandra Moser und Rainer Pfadt durch die Mitgliederversammlung berufen.

 

 

 

 

Unsere Orden in der Übersicht


"Die kleine Ordensgeschicht"

Hier zum Artikel

Der Gardeorden wurde von Gerhard Welauer entworfen und wird verdienten Gardetänzerinnen und -tänzern entsprechend der Verleihungsrichtlinien nach 5 Jahren (Bronze), nach 8 Jahren (Silber) und nach 11 Jahren (Gold) verliehen, wenn  sie  in diesem Zeitraum aktive Gardetänzer /-innen waren.

Die Goldene Schnook wird verdienten Aktiven für herausragende Leistungen
nach den Verleihungsrichtlinien des Vereins verliehen.

Träger des Ordens "Goldene Schnook"

Der Elferratsstern gibt es in Silber und in Gold. Nach fünf Jahren aktive Elferratstätigkeit wird der silberne Elferratssternm verliehen und nach 10 Jahren der goldene.

Träger des Elferratssterns

Der höchste Verdienstorden der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine, der „Goldene Löwe“ stellt im Grunde die Narretei auf den Kopf. Sozusagen wider aller Narrenweisheit. Denn dieser Orden wird für närrische Verdienste verliehen, eine Auszeichnung für all jene, die sich um die Fasnacht jahrelang, jahrzehntelang verdient gemacht haben. Er ist weder Parodie noch Persiflage. Nähere Informationen finden Sie bei der
Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine

Die Träger des Ordens "Goldener Löwe" bei den Rhoischnooke, hier klicken!

                                 

Kleine Ordensgeschichte


Im Jahre 1960 wurde der KVG von Mitgliedern des Verkehrs-und Verschönerungsvereins Germersheim im Bayrischen Hof gegründet.
Aber bereits lange vorher gab es karnevalistische Aktivitäten in Germersheim.Sowohl der neu gegründete Karnevalverein als auch seine unmittelbaren karnevalistischen Vorgänger haben in der 5. Jahreszeit Fasnachtsorden verteilt. Man hat zu Anfang fertige Orden gekauft und diese mit einer Plakette mit dem Bild einer ‚Schnook’  aufgebessert. Die Rhoischnook (Rheinschnaake), dieser ach so haßgeliebte Plagegeist unserer Region diente nämlich auch vor 1960 bereits als Leitfigur der Germersheimer Fasnacht und wurde folgerichtig bei der Vereinsgründung als Wappentier übernommen.Ab 1964 hat man Motivorden mit Germersheimer Gebäuden und Festungsteilen geschaffen. Nach Beschluß einer Sitzung 1964 sollte die Stadtgeschichte aus Sicht der Narren solchermassen dokumentiert werden.

Hierzu reimte der ‚Schnakennarr’:

„Und wenn dereinst in vielen Jahren, die alten Bauten nicht mehr sind.
Die Orden sind dann die Annalen, die für den Nachwuchs Zeugen sind.“

Mit wenigen Ausnahmen wurde diese Art Motivorden bis 2003 geprägt. In den Anfangsjahren war immer eine dem Eulenspiegel ähnliche Figur, der sogenannte ‚Schnakennarr’ als Hauptfigur auf diesen Orden abgebildet, wobei die Rhoischnook, damals noch in klein, ebenfalls schon vorhanden war. Diese Orden wurden von unserem Ehrensenator Hans Gruber vom ‚Gardecorps rot-weiss’ Speyer entworfen. Später, als die Orden in eigener Regie, zunächst von Helmut Fischer und ab 1993 von Gerhard Welauer entworfen wurden, verschwand diese Figur gänzlich. Im Jahre 1982 war er zum letztenmal zu sehen. Die ‚Rhoischnook’  aber hat ihren Platz im Orden bis heute verteidigt.

Im Jahre 1970 gab es keinen Motivorden. Man hat in dieser Kampagne - vermtl. aus Kostengründen - einen „Allerweltsorden“, einen günstigeren Orden ohne Motiv, verteilt.  Im Jahre 1989 gab es ebenfals keinen Orden, da die Kampagne wegen fehlender Räumlichkeiten - die alte Stadthalle war abgerissen und die neue war noch nicht fertiggestellt  -  ausgefallen war.

Aufgrund des Golfkriegs  fiel 1991 die Entscheidung, aus Solidarität mit den im Einsatz befindlichen US-amerikanischen Soldaten, in Deutschland keine Fasnacht zu feiern. Da hatte der KVG aber seinen Motivorden bereits bestellt und erhalten. Ein schöner Orden in Form des alten Festungsgrundrisses, der nun nicht verliehen werden durfte. Was tun sprach Zeus. Da hatte die Vereinsführung die gute Idee, den Orden einfach in der nächsten Kampagne zu verwenden  So wurden kurzerhand kleine Plakettchen mit der Aufschrift 1991/1992 an den Orden unten  angehängt und schon stand der Verwendung in 1992 nichts mehr im Wege.

Dass Narren sich auch selbst auf den Arm nehmen können, erzählt die Ordens-geschichte des Jahres 2008. Man hatte sich das Container-Terminal als Motiv ausgewählt. Wissend, dass ein Scheich aus Dubai Besitzer (oder Teilhaber) dieser Firma ist, und die Stadt sich da evtl. finanzielle Unterstützung erhoffte,  lautete der Ordensspruch: “Die Wirtschaft boomt zum Glück sehr schnell, auch das Container-Terminal. Drum lieber Scheich besuch uns wieder und bring Moneten mit, Gruss Dieter.“ Der Druckfehlerteufel machte aber aus ‚Container-Terminal’ ein ‚Computer-Terminal’. Trotz aller Korrektur-Lesungen fiel der Fehler erst auf, als die Orden schon geprägt waren. Schande auf unsere Häupter. Jetzt war guter Rat wieder einmal teuer. Nach zähen Verhandlungen mit der Prägefirma, die unser damaliger 1. Vorsitzender Christian Cambeis erfolgreich führte, konnte die Textänderung zu günstigen Konditionen ausgehandelt werden. Die falschen Orden wurden an Liebhaber und Sammler verkauft, so dass der Verein aus dieser Geschichte mit einem blauen Auge davonkam. Schon einmal, im Jahre 1978, hatte der Fehlerteufel zugeschlagen und aus dem Jakobusbrunnen einen Jakobsbrunnen gemacht. Der Chronist ist sich sicher, dass sich auch bei den zukünftigen Orden trotz aller Vorsicht das eine oder andere Fehlerchen einschleichen wird. Der Orden von 2009 ist ein Abbild der Pickelhaube des Germersheimer 17er Hausregiments zu Zeiten der Festung. Er soll an die lange Zeit Germersheims als  Garnisons-und Festungsstadt erinnern, nachdem im Jahr 2008 mit Auszug der letzten militärischen Dienststelle die Festung erstmals soldatenfrei ist.

Neben den Jahresorden gibt es auch den Hausorden des KVG für besonders verdiente Mitglieder und Aktive. Dieser Orden, „Die goldene Schnake“, ist eine besondere Auszeichnung und kann nicht ‚abgesessen’ werden.

Für die tanzende Zunft verleiht der Verein den Tänzerinnen und Tänzern der Garden den Gardeorden nach 5, 8, und 11 Jahren ununterbrochener aktiver Teilnahme am Gardetanz, in den Ausprägungen Bronze, Silber und Gold.

Auch der Elferrat hat einen eigenen Orden, einen Ordensstern in Silber und Gold um die langjährige Zugehörigkeit zum Elferrat zu dokumentieren.