"Die Rhoischnooke" 1960 e.V.

Karnevalverein Germersheim

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Volles Haus bei der ersten Prunksitzung

In der ausverkauften Stadthalle brannten die Rhoischnooke am vergangenen Samstag ein Feuerwerk der guten Laune ab.

Schon der große Einmarsch zeigte, in welcher Menge die Aktiven das Publikum unterhalten wollten. Nach der Begrüßung und Proklamation des Prinzenpaares Tanja I. und Christian II. ging es dann auch schon Schlag auf Schlag los. Die Präsidenten Christian Cambeis und Ingo Schneider führten durch ein abwechslungsreiches und mit vielen Highlights gespicktes Programm. Tänze, Musikdarbietungen und Büttenreden begeisterten das Publikum und die als Gastelferrat mit einem Bus voll "badischer Narren" angereisten "Kollergrotten" aus Brühl. Los ging es mit den Kleinsten, der Bambini-Garde die als kleine Gärtner den Tag begrüßten. Die Tanzmariechen Monique Kaufmann, Larissa Petry, Lea Hagenlocher und Alisia Cambeis begeisterten durch tänzerisches, aber auch akrobatisches Können. Die uniformierten Garden, Kinder- Junioren- und Festungsgarde, bewiesen zum Einen ihren hohen tänzerischen Standard, zum Anderen aber auch durch ihre Anzahl, dass es dem Verein um den Nachwuchs nicht bange sein muss. Ihre Abschiedsvorstellung gab die Formation "Fun Attack", die sich nach 20 Jahren Tanzen in der "Germerscher Fasnacht" und bei anderen Gelegenheiten nach der Kampagne auflösen wird. Das Männerballett bewies als Matrosen tänzerisches Geschick, aber auch, dass das Alter keine Rolle spielt. Der Jüngste Tänzer ist gerade 18 und der älteste 68 Jahre alt. Ein unumstrittener Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Schautanz, der mit insgesamt 110 Tänzerinnen und Tänzern durch die Jahrzehnte seit Bestehen des Vereins führte. Ein tolles Bild war dann der Abschlusstanz, bei dem tatsächlich alle gleichzeitig die Bühne füllten und zu standing Ovations führte. Wie bei Jubiläen vorher schon, gab es auch in diesem Jahr wieder eine Jubiläumsgarde mit aktiven und ehemaligen Gardetänzern beiderlei Geschlechts. Die "Alten" bewiesen, dass sie in punkto Hebungen durchaus noch mithalten können. Mit "Ollen Kammellen" im besten Sinne des Wortes forderte die "Xangsgrupp" mit beispielsweise "Humba Humba Täterä" und "Ruckizucki" das Publikum zum Mitsingen auf. Die Schorleband brachte mit ihren Oldies das begeisterte Publikum sogar von den Stühlen und zu Polonaisen durch den Saal. Den Reigen der Büttenredner eröffneten Samantha Dietzel und Christian Cambeis als Adam und Eva. Sie erklärten beispielsweise, warum es zum "Sündenfall" kam. Lena Schneider und Kevin Baus, der kurzfristig wegen eines Krankheitsbedingten Ausfalls einsprang, erklärten, warum Frauen keinen "richtigen" Sport machen können und dass Fußballspielen "nix Gscheites" ist. Gerhard Welauer klagte sein Leid als Rentner und die damit zusammenhängendee altersbedingten "Verschleißerscheinungen". Jacqueline Zimmer erfüllte mit Ihrem Auftritt nahezu alles Klischees, die eine Blondine in der Welt der Witze aufweisen. Als "abgelehnte Prinzessin" schimpfte Andrea Bukowski auf das Auswahlkommitee und die tatsächlich ernannte Prinzessin, denen sie aber zum Schluss wieder versöhnlich "die Hände reichte". Gerhard Welauer und Ingo Schneider stellten als Hildegard und Beate bei Kaffee und Eierlikörchen fest, dass die jeweils Andere "e bissel bleed is", insbesondere aber deren fiktive Ehemänner. Ein grandioses Bild gab es noch einmal zum großen Finale, bei dem alle Aktiven noch einmal auf die Bühne kamen. Angeführt von Gerhard Welauer und den Sängern der Schorleband sang der ganze Saal zum Abschluss: "Oh wie wäre das schön, wenn wir uns mal wiederseh'n".

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Helau noch

14.02.2018 - 00:00 Uhr



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